Die Juragewässerkorrektion - der rote Faden

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Das Konzept für das Museum hat eine klare Prämisse: Die Juragewässerkorrektion (JGK) im Schlossmuseum Nidau darf nicht bloss als eine Ansammlung von alten Karten, Dokumenten und trockenen Erklärungen zu erfahren sein. All diese Elemente sind zwar interessant und wichtig, doch dürften sie, alleine gelassen, bei vielen Besucherinnen und Besuchern kaum für ein länger anhaltendes Interesse sorgen. Ziel ist deshalb, möglichst viele Zugänge zum Thema anzubieten. Dazu gehören neben interessanten Texten und Objekten auch neugierig machende Knöpfe zum Andrücken, Videos, Tondokumente und andere moderne Technologien.

Das Thema Juragewässerkorrektion ist im Erdgeschoss des Schlosses Nidau als permanente Ausstellung installiert. Ein blaues Band führt die Besucherinnen und Besucher entlang des langen Korridors chronologisch zu den Themen rund um die beiden Bauprojekte der ersten und zweiten Juragewässerkorrektion. Dieses Band stellt einerseits die Zeitachse und andererseits die über Jahrhunderte immer wieder wechselnden Wasserstände dar. Als Ausstellungsträger wurden übereinander geschichtete Glasplatten eingesetzt welche die Themen mit Hilfe von Plänen, altem Bildmaterial, Kurzfilmen und Original-Objekten visualisieren. Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten. Zum Ausdruck kommen dabei politische Ansichten zur JGK, Erlebnisberichte, beispielsweise zum Hochwasser von 1944, Geschichten und Anekdoten.