Dr. Johann Rudolf Schneider

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Die Eröffnung des Schlossmuseums im Oktober 2004 ging mit dem 200. Geburtstag von Dr. Johann Rudolf Schneider einher. Einem solchen Mann im Rahmen einer Sonderausstellung gerecht zu werden, ist nicht einfach. Schliesslich wurden über den Initianten der ersten Juragewässerkorrektion schon dicke Bände verfasst und es gibt sicher noch vieles, was dabei ausgelassen wurde. Das Bestreben des Schlossmuseums ist es gleichwohl, den Mann, trotz aller Notwendigkeit zur Reduktion, möglichst umfassend vorzustellen: Schneider als Initiant, Publizist, Politiker, Arzt und Familienvater. Unverzichtbar ist dabei, dass die Ausstellung auch das politische Zeitgeschehen mit seinen Verflechtungen von kantonalen und bundesstaatlichen Interessen thematisiert und so Schneiders Handlungsspielraum aufzeigt.

Der für Dr. Johann Rudolf Schneider gestaltete Ausstellungsraum soll nicht zuletzt mit Hilfe von Lichteffekten und besonderen Ausblicken die Besucherinnen und Besucher abholen und sie in das Leben der Persönlichkeit von Schneider eintauchen lassen. In blauen horizontalen Flächen, die verschiedene Wasserstände symbolisieren, sind die persönlichen Themen von Johann Rudolf Schneider dargestellt und zeigen ihn als Familienvater, als Initiant der 1. Juragewässerkorrektion, als Arzt, und als engagierten Politiker. Dabei sind persönliche Gegenstände und alte Schriften bis hin zu Geräuschen aus dem Naturschutzgebiet Häftli (Meienried, dem direkten Umfeld seines Geburtshauses) zu entdecken.